Aldous Huxley

Aldous Huxley

1894–1963 8 Einträge

Biografie

Aldous Huxley war ein englischer Schriftsteller und Philosoph, bekannt vor allem durch den Roman Schöne neue Welt. 1894 in Godalming in Surrey in eine Familie von Naturwissenschaftlern geboren – sein Großvater war der Biologe Thomas Henry Huxley –, besuchte er Eton, wo ihn eine Augenkrankheit mit sechzehn Jahren fast erblinden ließ und seine Hoffnung auf eine Laufbahn als Arzt beendete. Er studierte englische Literatur in Oxford und wurde in den 1920er Jahren mit geistreichen satirischen Romanen über die englische Intellektuellenwelt bekannt, etwa Crome Yellow und Kontrapunkt des Lebens.

Sein 1932 erschienener Roman Schöne neue Welt, das Bild einer künftigen Gesellschaft, die durch Vergnügen, Konditionierung und Drogen zufrieden gehalten wird, wurde zu einer der großen Dystopien des Jahrhunderts. In seinen Essays, darunter Ends and Means und Die ewige Philosophie, schrieb er über Pazifismus, Mystik und das Verhältnis von Mitteln und Zielen. 1937 zog er nach Kalifornien, wo er später in Die Pforten der Wahrnehmung seine Erfahrungen mit Meskalin beschrieb. Er starb 1963 in Los Angeles, am selben Tag wie Präsident Kennedy.

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