Ephraim Kishon

Ephraim Kishon

1924–2005 2 Einträge

Biografie

Ephraim Kishon war ein israelischer Satiriker, Schriftsteller und Filmregisseur, einer der meistgelesenen Humoristen des 20. Jahrhunderts. 1924 als Ferenc Hoffmann in Budapest geboren, überlebte er im Zweiten Weltkrieg mehrere Arbeitslager, studierte nach dem Krieg Kunst in Budapest und begann Satiren zu schreiben. 1949 wanderte er nach Israel aus, wo ihm ein Einwanderungsbeamter den Namen Ephraim Kishon gab, und schon nach wenigen Jahren schrieb er auf Hebräisch.

Jahrzehntelang schrieb er eine tägliche satirische Kolumne in der Zeitung Maariv, in der er Bürokratie, Politik und Familienleben aufs Korn nahm. Seine Sammlungen kurzer humoristischer Geschichten wurden in Dutzende Sprachen übersetzt und in zig Millionen Exemplaren verkauft, vor allem auf Deutsch. Seine Filme Sallah Shabati und Der Polizist Azulai wurden beide für den Oscar nominiert. 2002 erhielt er den Israel-Preis; er starb 2005 in der Schweiz, wo er seine letzten Jahre verbracht hatte.

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