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Aphorismen

Kurze, scharfe Gedanken, die in einem einzigen Satz alles sagen.

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Es ist eine Sünde, von anderen Schlechtes zu glauben, aber selten ein Irrtum.

H. L. Mencken, 1880–1956

Gewissen: die innere Stimme, die uns warnt, dass uns vielleicht jemand zusieht.

H. L. Mencken, 1880–1956

Der sicherste Weg, als Lügner zu gelten, ist, sich sehr gut zu stellen. Der zweitsicherste ist, sich sehr böse zu stellen.

H. L. Mencken, 1880–1956

Alle Menschen sind Schwindler. Der einzige Unterschied zwischen ihnen ist, dass manche es zugeben. Ich selbst bestreite es.

H. L. Mencken, 1880–1956

Der Weisheit erster Schritt ist: Alles anzuklagen, der letzte: sich mit Allem zu vertragen.

Georg Christoph Lichtenberg, 1742–1799

Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.

Georg Christoph Lichtenberg, 1742–1799

Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform.

Georg Christoph Lichtenberg, 1742–1799

Acht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan, er hätte 8 Bäume gepflanzt oder 8 Kinder gezeugt.

Georg Christoph Lichtenberg, 1742–1799

Streitigkeiten würden nicht lange dauern, wenn das Unrecht nur auf einer Seite läge.

François de La Rochefoucauld, 1613–1680

Wir würden uns nur wenige Dinge glühend wünschen, wenn wir genau wüssten, was wir uns wünschen.

François de La Rochefoucauld, 1613–1680

Die Leidenschaft macht oft aus dem klügsten Menschen einen Narren und macht oft die Dümmsten klug.

François de La Rochefoucauld, 1613–1680

Wer glaubt, in sich selbst genug zu finden, um ohne alle anderen auszukommen, irrt sich sehr; wer aber glaubt, man könne ohne ihn nicht auskommen, irrt sich noch mehr.

François de La Rochefoucauld, 1613–1680

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