Sammlung

Aphorismen

Kurze, scharfe Gedanken, die in einem einzigen Satz alles sagen.

128 Aphorismen

Weisheit

Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Friedrich Nietzsche, 1844–1900

Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, die Gelegenheit flüchtig, der Versuch trügerisch, das Urteil schwierig.

Hippokrates, 460–370 v. Chr.

Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832

Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

Francis Bacon, 1561–1626

Eine törichte Beständigkeit ist das Schreckgespenst kleiner Geister.

Ralph Waldo Emerson, 1803–1882

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

Bernhard von Clairvaux, 1090–1153

Das Talent gleicht dem Schützen, der ein Ziel trifft, welches die Übrigen nicht erreichen können; das Genie dem, der eines trifft, bis zu welchem sie nicht einmal zu sehen vermögen.

Arthur Schopenhauer, 1788–1860

Es ist leichter, für andere weise zu sein als für sich selbst.

François de La Rochefoucauld, 1613–1680

Man ist niemals so glücklich und niemals so unglücklich, wie man es sich einbildet.

François de La Rochefoucauld, 1613–1680

Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832

Patriotismus ist die letzte Zuflucht eines Schurken.

Samuel Johnson, 1709–1784

Jeder Mensch hält die Grenzen seines Gesichtskreises für die Grenzen der Welt.

Arthur Schopenhauer, 1788–1860

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